Dieses schön blühende Gehölz gehört zu den genügsamen Sträuchern. Die Tatarische Heckenkirsche tut ihren Dienst in vielen Park- und Gartenanlagen. Es bildet das Rückgrat und Grundgerüst von vielerlei Deck- und Schutzpflanzungen. Die (bot.) Lonicera tatarica verdient seit langer Zeit große Ehre aufgrund ihrer besonderen Eigenschaften. Diese blühende Pflanze erreicht eine maximale Höhe von drei bis vier, in der Breite sind drei bis vier Meter zu erwarten. Mit einem jährlichen Zuwachs von 30 bis 40 Zentimeter nähert er sich seinem Endziel. Die Lonicera tatarica steht gerne in der Sonne oder im Halbschatten. Dabei ist er anspruchslos an die Verhältnisse des Bodens. Dieses schöne Ziergehölz wächst straff aufrecht. Die Blätter sind in ihrer Form eiförmig bis lanzettlich. Im Winter wirft die Tatarische Heckenkirsche ihre Blätter ab. Die optisch eindrucksvollsten Momente liegen in der Zeit der Blüte. Von Mai bis Juni erscheinen die vielen Blüten. Geschmückt mit den weißen bis roten Blüten sieht der Strauch bezaubernd aus. Die einzelne Blüte erreichte eine Breite von rund zwei Zentimeter. Paarweise sitzen die zauberhaften Blüten nebeneinander. Besonders bei Schwebfliegen sind sie beliebt.
Als aufrechter Strauch wächst die Tatarische Heckenkirsche zu einer Höhe von drei bis vier Meter Höhe heran. Die Zweige beinhalten anfangs ein Mark. Das Mark wird braun und die Zweige später hohl. Die Zweige der Lonicera tatarica wachsen verzweigt, waagerecht abstehend oder im Bogen übergeneigt. Im Alter wird die Rinde des Strauches kahl und grau. Mehr oder weniger stark bereift zeigen sich die grünen Pflanzenteile. Vier Paare eiförmiger Knospenschuppen weisen die kleinen Winterknospen auf. Nach der Blüte im Mai bis Juni folgen den Blüten kugelrunde Früchte. Sie reifen ab Juli bis September. Die in der Beere befindlichen glatten Samen sind rund zwei Millimeter groß. Diese Beeren eignen sich für den Menschen nicht zum Verzehr. Allerdings stellen diese Früchte eine willkommene Nahrungsquelle für Vögel dar.
Das mittlere Asien und Westsibirien sind die heimatlichen Ursprünge der Tatarischen Heckenkirsche. Sie wächst in Japan, Kirgisistan und Korea ebenso wie in China. Zudem in Russland. Hier ist es der südöstliche europäische Teil und das westliche Sibirien. Eingebürgert wurde sie in Nordamerika, Mitteleuropa, in Frankreich und auf der Iberischen Halbinsel. In den europäischen Ländern kommt sie als Landschaftsgehölz wegen ihrer guten Eigenschaften zum Einsatz. In Höhenlagen zwischen 700 bis 1600 Meter steht sie an Chinas Gebüschen und an Waldrändern. Die Tatarische Heckenkirsche zeigt sich dank ihrer Herkunft als eine anspruchslose Pflanze. Sie ist rauchhart, verträgt Trockenphasen, ist stadtklimaverträglich und extrem winterhart. Als erstes Grün im Frühjahr austreibend, erweist sie sich als gutes Nährgehölz für Insekten.





































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